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Feinschnitt – mehr als Herstellungsmethode

Die Prozesskette bei der Blechverarbeitung hat sich in den letzten 20 Jahren von Grund aus geändert.

Indem sich früher solche Fertigungsoperationen als Stanzen der Zuschnitte, Loch- und Ausschnittprägen, Anfertigung der Gewindeverzuge oder Umformungsarbeit separat und auf verschiedenen Maschinen durchgeführt werden mussten, nun führt man bei der mittleren und größeren Blechteilen im Bereich der kleinen und mittleren Serien, z. B. auf der Prägemaschine und Laser als einer Maschine und auf der Gesenk-Biegepresse durch.
Bei der Großserienanfertigung der Klein- und Funktionsteile arbeitet man entgegen dem auf der Presse, welche heute als hochwertiger Automat konstruiert wird und in der Regel mit dem Folgewerkzeug ausgerüstet ist. Aus dieser Sicht wurden zwar verschiedene Verfahren und Prozesse in der Vergangenheit optimiert, jedoch es wurde immer aus der „alten Grundlage“ ausgegangen. Damit sind aber, mit Rücksicht auf Steigerung der Produktivität und der reproduzierbaren Qualität, sowie auch insbesondere mit Rücksicht auf Anstieg der Wert keine quantitativen Sprünge möglich, womit sich die schon erwähnte „alte Grundlage“ trotz sämtliche erreichten Fortschritte immer mehr und mehr unter den Druck der Kostensenkung geriet. Der einzige Ausgangspunkt aus diesem geschlossenen Kreis ist die folgerichtige Meinungsänderung und unbefangene Suche der Alternativen. Dabei gilt es jedoch, dass alle relevanten Aspekte und Einflüsse strikt und folgerichtig überprüft werden sollten, was mit sich Störungen oder „Zweifel“ über gegebenes Tabu trägt. Das alles nach dem Motto: muss der Kunststoffteil auch in der Zukunft so werden, oder könnte durch einen mehr funktionsfähigen Blechteil ersetzt werden, den kann man billiger anfertigen? Muss hier tatsächlich der komplette Guss- oder Schmiedeteil benutzt werden, oder wäre nicht besser die funktionell integrierte Blechkonstruktionsgruppe, womit sowohl Material, als auch die Arbeitszeit, Maschinen und Werkzeug ersparen können? Ist es unerlässlich, die multifunktionsfähigen Blechgruppen aus den ausgeschnittenen, Loch-, Laser-, Biege-, Präge-,  benadelten, beschichteten und verbundenen Blechteile anzufertigen, oder wäre es nicht besser als die Alternative zu den vorherigen Kosten die komplette Anfertigung in der Form Feinschneidens und weiter die Kombinationen Feinschneidens und Umformung wählen?

Feinschneiden als Konkurrenzfaktor

Die Antwort ist einfach – dann beim genauen Stanzen entstehen – einfach gesagt – bei jedem Hub der Presse die genauen, wiederholbaren Blechteile, welche sofort montiert werden können und welche müssen noch im Falle der speziellen Anforderungen noch gebügelt werden. In die Teile oder Teilegruppen aus verschiedensten Stahl-, Messing-, Aluminiummaterialien und Legierungen können noch viele Funktionen konstruiert werden, womit die Anzahl der mechanischen Teile innen der Konstruktionsgruppe sinkt und die Anzahl der einzelnen Operationen bis zur Montage der Komponenten reduziert sich. Die Schlussfolgerung stellt die Minderung der Maschinen, Pressen und Vorrichtungen, sowie der Werkzeuge u.ä. dar, also dann entgegen den zuerst allgemein höheren Beschaffungskosten in die Stanzmaschine und in die Manipulationsanlagen und Werkzeugsystemen bedeutend größere Wirtschaftlichkeit steht. Als die führende Gesellschaft auf dem Markt im Bereich Feinschneidens bietet die schweizerische Firma Feintool Technology AG, CH-3250 Lyss den Kunden aus den verschiedensten Bereichen die komplette Palette der Technologien, Produkte und Dienstleistungen an, von Konstruktions-  und Materialberatung betreffend den Werkzeugbau und Konstruktion der Presssysteme, bis zum Service und Schulung des Kundenpersonals. Feinschneiden ist zwar ähnlich wie herkömmlicher oder Scherenschnitt, erlaubt jedoch die Serienanfertigung der genauen Teile ohne gerissene oder zerrissene Schnittflächen ohne Nacharbeit, und die Teile kann man bei Integrierung der Form- und Prägeoperationen in einem Fertigungsprozess produzieren. Das dreikräftige Prinzip im Werkzeug und in der Presse, eingesetzt bei dem Feinschneiden und bei dem kombinierten Feinschneiden und Umformung, garantiert sehr hohe Genauigkeit der Abmessung, der Ebenheit und der Form, also auch bei den sehr anspruchsvollen genauen Teilen für die mechanischen/elektromechanischen Antriebe und Getriebe sind keine weiteren Bearbeitungs- und Nacharbeitstätigkeiten notwendig.

Fortlaufende Kostenersparung und Wertbildung

Schon auf dem Beispiel des Getriebezahnrades ist offensichtlich, welche Ersparungen von Material und Bearbeitung erzielt werden können, falls anstatt der Fertigung mittels Bearbeitung Feinschneiden bevorzugt wird, bzw. das kombinierte Schneiden/Umformung. Normalerweise bedeutet die spannbildende Umformung: Schneiden des Halbzeuges, Ausschneiden der inneren Löcher, Ausschneiden mit Auge, Ausgleich, Bearbeitung der Außenabmessung, Bearbeitung der Zähnespitzen auf der Außenabmessung, Fräsen der Zähne, Anordnung der Löcher, Benadelung/Fertigstellung! Der Feinschritt erfordert entgegen: den Feinschnitt, Ausschrägung der Zähnenspitzen, Benadelung/Fertigstellung! Weil das moderne Folge- oder Modulwerkzeug in sich verschiedenste Operationen des Feinschnittes und Umformung zu verbinden imstande ist, ist es möglich die Blechteile in einem Hub anzufertigen. In der Praxis führt es zur Ersparung bis 70% und mehr und das in Abhängigkeit von Anzahl, mit Rücksicht auf die Funktionsintegration und Abfall der mechanischen Teile, die früher für dieselbe oder erhöhte Leistung notwendig wurden. Außerdem öffnet die Kombination Feinschneiden/Umformung den Konstrukteuren und Herstellern die weiteren Möglichkeiten für die kreativen und alternativen Lösungen, welche zu den richtigen Vorteilen bzgl. der Produktivität der Kosten, sowie der Konkurrenz führen. Die Umformung der äußeren und internen Hauptkonturen des flachen Blechteiles mittels Feinschneidens ist es möglich bei dem kombinierten Feinschneidens wahlweise mit der Biegung, Aussenkung, Durchsatz, Prägen, Verbiegung, mit dem Tiefzug und Verbindung. Damit sind die individuellen Konstruktionen der Teile für die integrierten Funktionen realisierbar, was einerseits die Anzahl der Teile in der Konstruktionsgruppe, andererseits auch die Fertigungs- und Montagekosten reduziert. Das technologische Potenzial der Technik Feinschneidens hat Bedeutung hauptsächlich bei den multifunktionellen Teilen, welche in den meisten Fällen sowohl die konventionelle technischen Teile, als auch derer Fertigungskapazitäten ersetzen.

Zusammenfassung

Die Teile, die mit der Technik des Feinschneidens und Umformung hergestellt sind, kann man in allen Bereichen des Arbeits- und Privatlebens finden, diese sorgen sich z. B. in den Haushaltsgeräten um den erhöhten Komfort, in der Automobiltechnik um die Effektivität und Sicherheit oder in den Konstruktionsgruppen und Geräten, welche die Antriebstechnik, um dynamische und wiederholbar genaue Bewegungen und Schritte benutzen. Egal ob klassische  fein geschnittene Teile, wie Scheren und Messer, stabile Komponenten für die Handzangen und elektrisches Werkzeug, Antriebselemente und Getriebezahnräder, mechanische oder elektromechanische Knarren und Umbaumechanismen in den Fahrzeugen, oder spezielle Teile für die Sportgeräte und Medizintechnik – immer sorgt sich die Technik des Feinschneidens und Umformung darum, dass die Leistung, Sicherheit, Lebensdauer, Komfort und niedrige Instandhaltung in der Übereinstimmung mit der geleisteten Wirtschaftlichkeit in der Fertigung wären.
02. 07. 2007

 

02. 07. 2007

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